In einem neuen Vorstoß hat OpenAI DeepSeek als 'staatlich kontrolliert' eingestuft und fordert ein Verbot von KI-Modellen aus der Volksrepublik China. Was steckt hinter diesen gezielten Anschuldigungen?
Kernaussagen
- OpenAI beschreibt DeepSeek als 'staatlich subventioniert' und empfiehlt ein Verbot von PRC-KI-Modellen.
- Der Vorstoß zielt auf die Sicherheit und den Datenschutz im internationalen KI-Markt ab.
- DeepSeek, ein Spin-off eines Hedgefonds, wird von der chinesischen Regierung zunehmend beobachtet.
Zusammenfassung
OpenAI hat in einem aktuellen Entwurf für das 'AI Action Plan'-Projekts der Trump-Administration die chinesische KI-Firma DeepSeek als 'staatlich kontrolliert' und 'subventioniert' bezeichnet. Das Unternehmen soll durch chinesische Gesetze gezwungen sein, Nutzerdaten weiterzugeben, weshalb OpenAI ein umfassendes Verbot von KI-Modellen aus der Volksrepublik China für 'Tier 1'-Länder empfiehlt. Die Forderungen sind eine Reaktion auf DeepSeeks Fortschritte und ihre bemerkenswerte Einflüsse in der KI-Branche, die von vielen als Sicherheitsrisiko im internationalen Markt gesehen werden. Interessant ist, dass OpenAI selbst nicht direkt die Nutzung von DeepSeek-Modellen für alle Nutzer ablehnt, sondern primär die Changierung von US-Exportregeln fokussiert.
Zukunftorientierte Einschätzung
Die laufenden Spannungen zwischen den USA und China in der Technologiebranche sind angesichts der rasant steigenden Bedeutung von KI und deren breiten Anwendungsmöglichkeiten besonders relevant. Sicherheitsbedenken bezüglich der Datensicherheit werfen Fragen zur Zukunft der internationalen Kooperation im technologischen Sektor auf. Mit der Forderung nach Verboten wird der Schutz nationaler Interessen hervorgehoben, wobei zugleich die Innovationsfähigkeit in Gefahr gerät. Je mehr Länder versuchen, ihre eigenen KI-Lösungen ohne Einflussnahme anderer Staaten zu etablieren, desto mehr verstärken sich möglicherweise die geopolitischen Spannungen in der digitalen Sphäre.